Regionaler Arbeitskreis

 
Was ist der Anlaß?
Der Aufbau und Betrieb eines regionalen Unternehmensnetzwerkes kann nur erfolgreich sein, wenn es eine Gruppe von Unternehmen gibt, die die geplanten Vorhaben auch konsequent umsetzen.
Worin besteht das Instrument im Wesentlichen?
Aufbau eines Arbeitskreises mit fixen Vertreter/innen der regionalen Wirtschaft, der sich zumindest viermal jährlich trifft, um gemeinsame Aktivitäten für das regionale Unternehmensnetzwerk zu planen und umzusetzen. Dabei kann es sich um einen formlosen Arbeitskreis, um einen regionalen Wirtschaftsbeirat oder um den Vorstand eines regionalen Wirtschaftsvereins oder einer regionalen Wirtschaftsorganisation handeln.
Was soll erreicht werden?
  • Kontinuierliche bedarfsgerechte Planung und Umsetzung von Aktivitäten zur Förderung der Kooperation zwischen den regionalen Unternehmen, zur Unterstützung bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und zur Vermarktung der regionalen Angebote
Welche Vorbereitungsschritte sind erforderlich?
Einladung aller regionalen Unternehmen zur Mitarbeit in diesem Arbeitskreis durch
  • Aussendungen
  • Unternehmensabende
  • Persönliche Gespräche mit besonders geeigneten Unternehmen
Trägerorganisation, die den Prozess zumindest bis zur Gründung einer eigenen Organisation der Unternehmen managt
Wie wird es umgesetzt?
Der regionale Arbeitskreis des Unternehmensnetzwerkes trifft sich regelmäßig, um gemeinsame Aktivitäten zu planen, die Finanzierung sicherzustellen und die Verantwortlichkeiten für die Umsetzung festzulegen.
Die Mitarbeit der Unternehmen in diesem Arbeitskreis ist in der Regel ehrenamtlich und basiert auf der Bereitschaft der Unternehmen, sich für die Wirtschaft ihrer Region zu engagieren.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe, vor allem die nächsten Schritte, werden in einem kurzen Protokoll festgehalten.
Eine professionelle Moderation der Arbeitsgruppe sorgt zumindest in der Aufbauphase dafür, dass konstruktiv gearbeitet wird und Zusagen und Verantwortlichkeiten eingehalten werden.
Der Termin für den nächsten Arbeitskreis wird jeweils am Ende des Arbeitskreises festgelegt.
Welche ergänzenden Aktivitäten sind möglich?
  • Gemeinsame ein- oder zweitägige Klausur oder Studienreise der Arbeitskreismitglieder
  • Einladung von Referenten aus anderen Regionen
  • Einladung von Experten zu speziellen Themen
Was ist wichtig für den Erfolg?
  • Fixe Teilnehmer/innen, die zu jedem Arbeitskreis kommen
  • Größenordnung von 6 bis zwölf Personen
  • Möglichst breite Vertretung der Wirtschaft (verschiedene Branchen, verschiedene Gemeinden)
  • Wahl eines Sprechers der Arbeitsgruppe (bzw. Obmann oder Vorsitzender der regionalen Organisation), der für die Gesamtkoordination verantwortlich ist
Sinnvolle Folgeaktivitäten
  • Einrichtung von themenspezifischen Subarbeitsgruppen (wenn es genügend interessierte Unternehmen gibt)
  • Jährliche oder zweijährliche Treffen aller Unternehmen, um über die bisherigen Aktivitäten zu berichten und neue zu planen
 
 
Für welche Bereiche kann das Instrument eingesetzt werden?
Inhaltliche Eignung
Aufbau und Management des Netzwerks (O2B)
Organisation des Netzwerks
x
Außendarstellung und Information
 
Bindung der regionalen Wirtschaft zum Netzwerk
 
Vernetzung und Kompetenzaufbau (B2B)
Unternehmensvernetzung
 
Aufbau neuer Kooperations- und Geschäftsbeziehungen
 
Kompetenzaufbau
 
Innovationsförderung
 
Regionsmarketing (B2C)
Regionsmarketing in der Region
 
Regionsmarketing außerhalb der Region
 
Zeitliche Eignung
Netzwerke im Aufbau
x
Regionale Eignung
kleinregional
x
Methodische Eignung
eigenständiges Instrument
x
etablierte regionale Netzwerke
x
regions-übergreifend
 
ergänzendes Instrument / Miniinstrument
x
ambitionierte regionale Netzwerke
x
Grenzüber-berschreitend
x
 
 


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